Renovierung Teil 1

Voller Motivation und der Hilfe meines Sohnes gewiss bin ich vorletzte Woche an den schwierigsten Punkt meines Herzensprojekts gegangen: die Renovierung des auserkorenen Raumes. Meine Planung sah wie folgt aus:

Genaue Vorstellungen, gute Vorbereitung plus ein paar Bestandsdinge integriert, das ganze gepaart mit einem ganzen Samstag Zeit = fertig.

Ein Teil des Plans.

Tja. Wie war das mit dem Leben und den Plänen? Oder dem Satz mit x? Dabei fing alles relativ gut an….. Ich hatte eine Vorstellung, wie es werden sollte, habe mir eine Zeichnung gemacht, wie dies umgesetzt wird, gemessen, gerechnet, das Internet quergelesen und eine Liste erstellt mit all den Dingen die ich brauche. Wo sollte das Problem auftauchen? Und trotzdem hätte ich das leise Kichern hören können, wenn ich nur etwas weniger abgelenkt gewesen wäre….

Der erste Weg führte in den Baumarkt. Was für ein toller Ort! Also ganz ehrlich, ich weiß gar nicht, warum ich die letzten 25 Jahre so selten da war. Da hat sich ja ganz gehörig was getan! Der DIY Sektor ist aber auch geboomt. Ich meine, selbst ich will mein Herzensprojekt selbst in die Tat umsetzen. 😉 Und so bin ich motiviert losgestratzt, mein Sohn immer auf meinen Fersen. Erstmal geradewegs zur Holzabteilung. Da war das Gesuchte allerdings nicht zu finden. Also Zettel raus, Internet aufgeschlagen und das Regal herausgefunden, in welchem meine Ware auf mich wartet: 143. Und wir standen bei Regal…..82. Also in Richtig aufsteigende Regalnummern los! (Mein Sohn wieder auf meinen Fersen, auch wenn er der Meinung war, dass ich in die falsche Richtung unterwegs sei und wir sicherlich nach draußen müssten.) Bis bei Regal 99 Schluss war. Noch mal kurz das Internet gecheckt, aber es blieb bei 143.

Der freundliche Mitarbeiter hat uns dann auf die Außenfläche geschickt. 🫣

Gefühlte 2 Stunden später hatten wir dann auch alles beisammen, berechnet, überlegt und auf den Wagen geladen. Apropos Wagen: in weiser Voraussicht sind wir nicht mit dem Kleinwagen sondern mit dem Kombi gefahren 😅 Aber die vielen 2 Meter Pakete wären auch dafür eine Herausforderung gewesen.

Glücklicherweise fanden wir einen Mitarbeiter, der bereits war uns alle Hölzer auf Maß zu schneiden – für den unglaublichen Preis von 2,50 Euro 😳 Ich habe keine Ahnung, wieviele Stunden, Fingernägel und Macken in der Tischplatte es gekostet hätte, wenn ich das zu Hause selbst erledigt hätte….

Alles drin! 👍🏻

So passten alle Pakete problemlos in den Kofferraum! Wir haben diesen dann noch ausgeladen und uns für den kommenden Tagen nach dem Aufstehen verabredet und damit war das Tagwerk und der Materialeinkauf erfolgreich erledigt. 💪🏻

Nach dem Aufstehen (nicht meines sondern der Schnittmenge von uns beiden) gong es frisch ans Werk. Zuerst musste Platz geschafft werden, denn der Raum würde ja bislang noch als Rumpelkammer/Zwischenlager/Kellererweiterung genutzt. Glücklicherweise war ein großer Teil aber bereits ein paar Wochen zuvor auf dem Sperrmüll gelandet.

Vorher

Und dann die böse Überraschung: Feuchtigkeit an der Außenwand! 😱

….. Fortsetzung folgt…..

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