Ein Lied von Peter Maffay begleitet mich seit 40 Jahren, ich weiß nicht, ob Du es kennst. Es ist ein „Tabaluga“ Lied, ich meine von der ersten Platte. (also aus den 1980gern)
„Der fröhliche Geselle mit eigener Blaskapelle.
Der gibt der Welt den Takt an. Er gibt ihn ganz exakt an.
Alles, was da kreucht und fleucht ob alt, ob jung, ob arm, ob reich, ihm ist das gleich.
Ganz gleich. Er nimmt uns alle hopp. Das ist nun mal sein Job.
Sein Job.
Er ist der Tod.“(Peter Maffay, aus Tabaluga und das leuchtende Schweigen)
Dort wurde der Tod für mich erstmals als fröhlich und bunt dargestellt.
Jahre später habe ich dann durch den Pixar-Film „Coco“ die mexikanische Tradition des Dia de Muertes kennengelernt. Auch da ist der Tod bunt, ausgelassen und lediglich ein Übergang von hier zu dort. Und nur, wenn niemand mehr an einen denkt ist man wirklich tot.
Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso bewusster wird mir, wie groß die Unterschiede in den einzelnen Kulturen sind, wie unterschiedlich die Vorstellungen sind.
Was denkst Du? Ist der Tod fröhlich? Friedlich? Unfair? Männlich? Weiblich? Weder noch? Kommentiere doch mal!
