Dankbarkeit.

Wie oft fahren wir mit dem Auto, ohne dass etwas passiert? Wie oft gehen wir über die Straße, ohne dass etwas passiert? Wie oft putzen wir die Fenster, ohne dass etwas passiert?

Und das nehmen wir alles als selbstverständlich hin. Aber wehe, es geschieht etwas. Dann sind wir „Pechvögel“ oder welche Worte uns sonst einfallen…

Wie oft werden wir vom Leben beschenkt, ohne dass wir etwas dafür getan haben? Das Vogelkonzert am Morgen. Der Sonnenauf- oder -untergang. Das Laub, das von den Bäumen fällt. Das Kinderlachen in der Straße. Das freundliche Lächeln meines Gegenübers. Die Parklücke an der richtigen Stelle.

Und doch legen wir oft den Fokus auf das, was wir nicht haben.

Wie wäre es, wenn die verspätete Bahn Gelegenheit ist, ein paar Schritte zu machen? Wenn das spielende Kind nicht trödelt, sondern uns in eine Welt des Staunens entführt? Wenn die rote Ampel ein Grund ist, innezuhalten und tief ein- und auszuatmen?

Wenn wir den Fokus vom Pech, dass ab und zu passiert auf das Glück legen, dass viel häufiger da ist?

Ich glaube, dass das richtig viel bewirkt.

Schreib doch mal jeden Abend 3 Dinge auf, für die Du dankbar bist. Oder sprich sie einfach laut aus, bevor Du zu Bett gehst! Und schau mal, was das macht…

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