Meine Seite und auch mein Angebot sind gerade erst im Aufbau, und trotzdem habe ich schon mit dem Blog begonnen?
Ja.
Wieso? Um Mut zu machen. Um den Weg aufzuzeigen. Um meine Gedanken zu sortieren. Um sichtbar zu machen, was alles unterwegs passiert.
Jeder von uns trifft auf Unwägbarkeiten, Zweifel, Hindernisse und Probleme. Aber kaum jemand spricht darüber. Das ist doch blöd. Ist es nicht mutmachender, auch das zu zeigen, was im Hintergrund abläuft? Dass wir alle ab und zu mal an einem Punkt ankommen, an dem wir alles hinwerfen wollen? Dass nicht immer alles so glatt läuft, wie es von außen aussieht?
Ich selbst habe am meisten von denen gelernt, die auch über die Zweifel und Sorgen berichtet haben. Also: Mut zu Fehlern. Denn nur dadurch lernen wir.
Letzte Woche war ich mit meinen Patensöhnen (7, 4 und 2) in der Eishalle. Von den dreien kann ich sooooo viel lernen! Sie purzeln hin und stehen wieder auf. Landen auf dem Po und stehen wieder auf. Ein ums andere Mal. Großartig, oder?
Wichtig ist am Ende doch nur, dass wir einmal mehr aufstehen als wir hingefallen sind 😉
Feuchtigkeit an der Aussenwand. Und nun? Erstmal kurz überlegen, alles hinzuwerfen. Ich hatte vorgehabt, das Projekt bis spätestens zum Ende des Wochenendes fertig zu haben. Aber mit einer feuchten Außenwand sah ich meinen Plan sich bis zum Jahresende hinziehen. 😭
Grrrrrrrrrrr.
Sieht gar nicht so schlimm aus, oder? 🫣 Aber das war ja auch nur das offensichtliche. Da wir an der Stelle bereits früher ein Problem hatten, hatten wir die Ecke offen gelassen, damit es abtrocknen konnte. Und im Sommer war auch noch alles gut / trocken. Aber nun…… Wir haben dann die Tapete entfernt, den Putz abgeklopft und von außen (der Verdacht war, dass die Abdichtung am Balkon wieder defekt war) erst einmal zur Schadensbegrenzung eine provisorische Abdichtung der Stelle geschaffen.
Ich hätte heulen können. 😭
Dann haben wir es beobachtet und von innen mit einem Heizlüfter bei der Trocknung nachgeholfen. Da das Wetter mitgespielt hat, haben wir die Abdeckplane aussen tagsüber entfernt und nach 2 Wochen war die Feuchtigkeit in der Wand unter 50 % gesunken. 🎉
Schön muss es nicht sein. 😅
Puh. Glück gehabt. 🍀 Und wie schrieb mir eine Freundin auf meine verzweifelte Nachricht ganz zu Beginn? „Ich weiß, das ist jetzt ein schwacher Trost, aber eigentlich ist es so wichtig, dass ihr sie gefunden habt und ohne dein Projekt wäre der Schaden größer geworden!“ Es ist so wertvoll, Menschen an der Seite zu haben, die einem zur rechten Zeit die rechten Worte sagen. 🫶🏼
Wie es aussieht, wird es nun doch nicht Ende des Jahres. 😉 Die Ecke ist zwar noch nicht fertig, aber es wird. Das Problem ist gerade eher, dass ich ab und zu auch noch andere Verpflichtungen und Termine habe. Aber wer weiß, vielleicht ist es Ende November so, wie ich es Mitte Oktober geplant hatte.
Voller Motivation und der Hilfe meines Sohnes gewiss bin ich vorletzte Woche an den schwierigsten Punkt meines Herzensprojekts gegangen: die Renovierung des auserkorenen Raumes. Meine Planung sah wie folgt aus:
Genaue Vorstellungen, gute Vorbereitung plus ein paar Bestandsdinge integriert, das ganze gepaart mit einem ganzen Samstag Zeit = fertig.
Ein Teil des Plans.
Tja. Wie war das mit dem Leben und den Plänen? Oder dem Satz mit x? Dabei fing alles relativ gut an….. Ich hatte eine Vorstellung, wie es werden sollte, habe mir eine Zeichnung gemacht, wie dies umgesetzt wird, gemessen, gerechnet, das Internet quergelesen und eine Liste erstellt mit all den Dingen die ich brauche. Wo sollte das Problem auftauchen? Und trotzdem hätte ich das leise Kichern hören können, wenn ich nur etwas weniger abgelenkt gewesen wäre….
Der erste Weg führte in den Baumarkt. Was für ein toller Ort! Also ganz ehrlich, ich weiß gar nicht, warum ich die letzten 25 Jahre so selten da war. Da hat sich ja ganz gehörig was getan! Der DIY Sektor ist aber auch geboomt. Ich meine, selbst ich will mein Herzensprojekt selbst in die Tat umsetzen. 😉 Und so bin ich motiviert losgestratzt, mein Sohn immer auf meinen Fersen. Erstmal geradewegs zur Holzabteilung. Da war das Gesuchte allerdings nicht zu finden. Also Zettel raus, Internet aufgeschlagen und das Regal herausgefunden, in welchem meine Ware auf mich wartet: 143. Und wir standen bei Regal…..82. Also in Richtig aufsteigende Regalnummern los! (Mein Sohn wieder auf meinen Fersen, auch wenn er der Meinung war, dass ich in die falsche Richtung unterwegs sei und wir sicherlich nach draußen müssten.) Bis bei Regal 99 Schluss war. Noch mal kurz das Internet gecheckt, aber es blieb bei 143.
Der freundliche Mitarbeiter hat uns dann auf die Außenfläche geschickt. 🫣
Gefühlte 2 Stunden später hatten wir dann auch alles beisammen, berechnet, überlegt und auf den Wagen geladen. Apropos Wagen: in weiser Voraussicht sind wir nicht mit dem Kleinwagen sondern mit dem Kombi gefahren 😅 Aber die vielen 2 Meter Pakete wären auch dafür eine Herausforderung gewesen.
Glücklicherweise fanden wir einen Mitarbeiter, der bereits war uns alle Hölzer auf Maß zu schneiden – für den unglaublichen Preis von 2,50 Euro 😳 Ich habe keine Ahnung, wieviele Stunden, Fingernägel und Macken in der Tischplatte es gekostet hätte, wenn ich das zu Hause selbst erledigt hätte….
Alles drin! 👍🏻
So passten alle Pakete problemlos in den Kofferraum! Wir haben diesen dann noch ausgeladen und uns für den kommenden Tagen nach dem Aufstehen verabredet und damit war das Tagwerk und der Materialeinkauf erfolgreich erledigt. 💪🏻
Nach dem Aufstehen (nicht meines sondern der Schnittmenge von uns beiden) gong es frisch ans Werk. Zuerst musste Platz geschafft werden, denn der Raum würde ja bislang noch als Rumpelkammer/Zwischenlager/Kellererweiterung genutzt. Glücklicherweise war ein großer Teil aber bereits ein paar Wochen zuvor auf dem Sperrmüll gelandet.
Vorher
Und dann die böse Überraschung: Feuchtigkeit an der Außenwand! 😱