Auf Schritt und Tritt….

Vor ein paar Tagen saß jemand auf der Bank am Waldrand. Ich konnte es nicht genau erkennen, er oder sie war im Halbdunkel verborgen. Und doch saß da jemand.

Bank am Waldrand

Während ich mit dem Hund Ball spielte, kam mir in den Sinn, dass der Tod eigentlich immer in Sichtweite dabei ist. Vielleicht aus Entfernung zusehend. vielleicht auch mal etwas näher kommend. Aber nie außer Reichweite.

Wie oft entgehen wir im Straßenverkehr um Haaresbreite einem Unfall? Wie oft kommen wir gesund zurück nach Hause? Wie oft passiert nichts beim waghalsigen Fensterputzen? Wie oft nehmen wir all das als selbstverständlich hin?

Ich lebe mein Leben also Hand in Hand mit Schwester Tod. 

Wir sind alle nur einen Anruf, eine Diagnose oder ein unerwartetes Ereignis entfernt, ein ganz anderes Leben als Jetzt zu leben, las ich kürzlich.

©Instagram-Account #mindfulwomen

Wie findest Du den Gedanken? Beängstigend oder beruhigend?

Beim genaueren Betrachten des Waldrands habe ich übrigens noch etwas faszinierendes gesehen:

Siehst Du es auch? ☺️

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