Ich glaube daran, dass das Leben aus Übergängen besteht.
Manche feiern wir voller Freude. Andere fordern uns heraus. Wieder andere treffen uns unvorbereitet. Doch jeder Übergang verändert uns.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen auf ganz unterschiedlichen Wegen – in der Natur, in Frauenkreisen, in Ritualen und in Zeiten von Trauer und Abschied.

Meine Wurzeln liegen in der Pflanzenwelt. Seit 2011 bin ich als Kräuterfachfrau unterwegs und entdecke in Feld, Wald und Wiese immer wieder die Weisheit der Natur. Pflanzen erzählen Geschichten von Werden und Vergehen, von Heilung, Loslassen und Neubeginn. Dieses Wissen fließt bis heute in meine Arbeit ein.
Seit 2013 gestalte ich außerdem naturpädagogische Angebote für Kinder und begleite sie als „Junghexe“ spielerisch auf ihren Entdeckungsreisen durch die Welt der Kräuter, Märchen und alten Bräuche.
Über viele Jahre hinweg durfte ich erleben, wie Menschen in Gemeinschaft wachsen. Deshalb leite ich seit Langem einen Frauenkreis durch den Jahreskreis – einen Raum, in dem Natur, Rituale und persönliche Entwicklung miteinander verbunden sind.
Mit der Zeit führten mich meine eigenen Erfahrungen mit Abschied, Tod und Trauer auf einen weiteren Weg. Verluste nahestehender Menschen und Tiere haben meine Sicht auf das Leben ebenso geprägt wie meine langjährige Yogapraxis und meine spirituelle Entwicklung. Daraus entstand der Wunsch, Menschen auch in schweren Lebensphasen begleiten zu können.
Heute arbeite ich als ausgebildete Familientrauerbegleiterin, zertifizierte Ritualleiterin und Kräuterfachfrau. Meine Arbeit verbindet fachliche Begleitung mit Naturwissen, Ritualen und einer tiefen Wertschätzung für die Wandlungsprozesse des Lebens.
Ich verstehe mich als naturspirituell – verwurzelt in der Natur, offen für die leisen Dimensionen des Lebens und zugleich mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Mir ist wichtig, Erfahrungen weder zu bewerten noch zu erklären. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen ihren eigenen Weg finden dürfen.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, Antworten vorzugeben, sondern darum, Fragen einen Platz zu geben.
Ich glaube, dass Sterben zum Leben gehört, Trauer Ausdruck von Liebe ist und Rituale uns helfen können, Übergänge bewusst zu gestalten.
Die Natur erinnert uns jeden Tag daran: Nichts bleibt. Und gerade darin liegt eine große Schönheit.

Tautropfen am Morgen, wie Perlen aufgereiht
