Religion vs Spiritualität

🌿 Was ich als Trauerbegleiterin bin – und was nicht

„Aber wie kannst Du mich trösten, wenn Du nicht meinen Glauben teilst?“
Diese Frage wurde mir kürzlich gestellt.

Meine Antwort darauf ist ganz einfach:
Ich muss nicht dasselbe glauben wie Du, um Dich in Deiner Trauer zu begleiten.
Ich bezeichne mich als naturverbunden spirituell. Das ist meine persönliche Haltung und meine Art, die Welt zu betrachten.



Ob Du katholisch, evangelisch, muslimisch, jüdisch, buddhistisch, pagan, ganz anders gläubig oder nordisch by nature bist:
Dein Glaube gehört Dir und er darf Dir Trost spenden.
Ich werde ihn weder bewerten noch infrage stellen, Dir meinen Glauben überstülpen oder versuchen, Dich von etwas anderem als Du für Dich akzeptieren kannst, zu überzeugen.
Ich sehe mich da als “konfessionsfrei” und „unparteiisch“.


Meine Aufgabe ist nicht, Dir Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu geben.
Meine Aufgabe ist es, bei Dir zu sein.
Zuhören.
Raum halten.
Aushalten.
Begleiten.
Ich muss nicht an dasselbe glauben wie Du.
Es reicht, dass ich Deinen Glauben respektiere. 🤍
Und das tue ich auch, wenn Du überhaupt nicht daran glaubst, dass “danach” noch etwas kommt.

Trauer braucht keine gemeinsame Weltanschauung.
Sie braucht Menschlichkeit und Respekt.

Und deshalb kann ich Dich begleiten, auch wenn wir nicht dieselbe Religion teilen.
🌿

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